Unsere neue CD ist da! Das schönste Weihnachtsgeschenk!

Nach einer intensiven Arbeitsphase in April 2019 in Frankfurt sind wir stolz, Ihnen unsere neue Weihnachts CD vorzustellen. Wir haben Weihnachtslieder aus den Ländern ausgewählt, aus denen die Mitglieder des Chores kommen.

Viel Freude beim hören der traditionellen Melodien aus Frankreich, Brasilien, Slowakei, Litauen, Polen, Armenien.

Warsaw – Polnisches Requiem bei Penderecki zum Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren

26.08.2019

Warsaw – Polnische Requiem bei Penderecki zum Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren

 

Wir beginnen die Proben für das “Polnische Requiem” von Penderecki.

80 Sänger/innen der Internationalen Chorakademie Lübeck haben sich in Warsaw versammelt, um  dieses schwierige Werk zu proben. 

Anlass zu diesem Konzert ist die

Gedenkfeier zum Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren am 01.09.2019

 

Sie können das Konzert online am 01.09.2019 um 20.00 sehen:

www.prezydent.pl

Der “Wiesbadener Kurier” schreibt über uns

Rheingau Musik Festival: Rossinis „Petite Messe solennelle“ in der Wiesbadener Ringkirche

So bescheiden diese „feierliche“ Messe mit Christiane Karg auftritt – sie braucht einen hervorragenden Chor. Der Lübecker Projektchor meistert die Aufgabe großartig.

Von Dietrich Stern

WIESBADEN – Christiane Karg, die Fokus-Künstlerin des diesjährigen Rheingau Musik Festivals, soll sich die Aufführung von Rossinis „Petite Messe solennelle“ zusammen mit Rolf Becks Internationaler Chorakademie Lübeck ausdrücklich gewünscht haben. Die etwas seltsame Begründung lautet: Rolf Beck hat von Anfang an immer „an mich geglaubt“. Der Status einer Fokus-Künstlerin kann also durchaus zu einer gewissen Selbstbezogenheit führen. Man hätte ja auch sagen können: Rolf Beck macht seit vielen Jahren eine unglaublich gute Chorarbeit.

So klein und bescheiden diese „feierliche“ Messe auftritt – sie braucht einen ganz hervorragenden Chor. Der junge internationale Lübecker Projektchor meistert die Aufgabe großartig. An der Gesangskunst Kargs gibt es nichts zu deuteln. Wie sie, ohne abzusetzen, die Melodiebögen aus der Tiefe in die Höhe spannt, fordert Bewunderung. In der Artikulation achtet sie auf größte Genauigkeit. Allerdings braucht die eigenartige Mischung von pathetischer Religiosität und ironischer Leichtigkeit in Rossinis Spätwerk noch mehr, nämlich eine eigenständige Haltung der Musiker zu dieser Musik.

Da bleibt Christiane Kargs Ausstrahlung künstlich und in ihrer Dominanz auch verschlossen. Mit Demut und Gefühl gibt die Mezzosopranistin Angela Brower ihrer Partie viel mehr Wärme. Siyabonga Maqungo (Tenor) und Gyula Orendt (Bass) schmettern ihre Arien voller Überzeugung, aber auch da fehlt das Quäntchen Humor und Abstand, das die Haltung der Sänger zu Rossini deutlich machen würde. Im „Cum sancto spiritu“ entlockt dagegen der Dirigent den Chorsängerinnen ein geradezu übermütiges Lächeln, das auch Rossini gefallen hätte. Zwei Klaviere und Harmonium (die „Orgel der Armen“) ergeben eine Begleitung, die von operettenhafter Unterhaltsamkeit bis zu donnernd mächtigem Klang und meditativer Versenkung alles bietet.

Ulrike Payer strahlt am ersten, dem führenden Klavier überlegene Ruhe aus. Ernst und Heiterkeit mischen sich fast unmerklich. Will man ihr Spiel als „sachlich“ bezeichnen, dann meint das tiefes Verständnis der Sache, belebt von feinem Humor. Maroš Klátik am zweiten Klavier ist für die Verstärkung des Klangs zuständig, schaut aber zu wenig zu den anderen Musikern, weshalb die schroffen Akzente der beiden Klaviere hin und wieder verrutschen. Zum Schluss bricht am Ausgang der Ringkirche ein unfassbares Regenschirm-Chaos aus, das kein Eulenspiegel besser hätte erfinden können. Manch begeistertem Zuhörer schwand die gute Laune. Rossini hätte daraus ein Klavierstück verfertigt und es mit diebischer Freude unter seine „Alterssünden“ eingereiht.

 

https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/rheingau-musik-festival-rossinis-petite-messe-solennelle-in-der-wiesbadener-ringkirche_20348213

Reisetag im Zug von Wien nach Wiesbaden!

Von der Sommerakademie zum Rheingau Musik Festival und zum KunstKlang Festival in Feuchtwangen. 

Wir freuen uns, wieder mit der Sopranistin Christiane Karg und Tenor Siyabonga Maqungo zu singen. Beide waren Mitglieder unseres Chores.

Sommerakademie auf Schloss Smolenice, Slowakei

Unser Team ist schon ins schöne Schloss Smolenice in der Slowakei umgezogen. Morgen kommen 37 neue Sänger, alle Dozenten und unser künstlerischer Leiter Rolf Beck. Die Sommerakademie startet ab morgen mit 3 Projekten unter dem Motto “Stimmen/Hlasy”! 

Wir sind sehr gespannt und freuen uns schon auf alle!

Akademie Canto em Trancoso, Brasilien

Rolf Beck und unsere Gesangsdozenten fliegen nach Brasilien zur Akademie “Canto em Trancoso”. Viel Spass mit der Musik von Bach und Vivaldi!

Norddeutschland liest über uns

Rolf Becks Chorakademie

Via Seidenstraße in die Elbphilharmonie

Von Konrad Bockemühl

Lübeck

Am 9. April 2020 gibt die Internationale Chorakademie Lübeck (ICL) im Rahmen des Festivals „Seidenstraße“ ihr Debüt in der Elbphilharmonie. Bereits in wenigen Tagen führt sie Tan Duns „Buddha Passion“ vor Ort in den Mogao-Grotten bei Dunhuang am Rande der Wüste Gobi auf.

In diesen Grotten ließ sich der wohl bedeutendste chinesische Gegenwartskomponist über die üppigen Malereien in den Höhlentempeln für sein 2018 in Dresden uraufgeführtes Oratorium inspirieren. Die Chorakademie war hier (jeweils in Mandarin) bereits ebenso gefordert, wie bei der asiatischen Erstaufführung im Herbst in Hongkong. Der ins New York lebende Oscar-Preisträger Tan Dun (61, „Tiger and Dragon“) ist seit Jahren Rolf Beck und seinem Ensemble eng verbunden – auch über seine 2015 in Hamburg und Lübeck aufgeführte, weit weniger gefällige „Water Passion“.

Mit Tan Dun 7750 Kilometer quer durch China

Nun steht ab 4. Juni eine 7750 Kilometer lange Reise quer durch China an, sechs Konzerte mit Tan Dun, dem Orchestre National de Lyon und etlichen Solisten in 18 Tagen, dazu eine Fernsehübertragung und die Produktion einer DVD in der Oasenstadt an der Seidenstraße – ein faszinierendes, aber auch strapazierendes Vorhaben, wie Rolf Beck einräumt. Er muss noch eine Schulterverletzung auskurieren, die er sich bei einem Sturz in Kapstadt zugezogen hat.

Tradition der Weihnachtskonzerte wird fortgeführt

Ja, man kommt rum, wenn man stetig neue Talente rekrutiert. Immerhin sind 53 Sängerinnen und Sänger aus 21 Nationen dabei, wenn es am Dienstag von Frankfurt über Xi’an nach Dunhuang, später weiter nach Changsha, Qingdao und Shanghai geht. Dort war Beck mit seiner Chorakademie in der Vergangenheit schon häufiger zu Gast. Und ist weiter gefragt, weil es in China eben keine vergleichbare Chortradition gibt. Der langjährige Chorleiter und frühere SHMF-Intendant hat ein glückliches Händchen bei der Förderung guter Stimmen – wie er hierzulande seit Jahren auch in Vorweihnachtskonzerten unter Beweis stellt. Im kommenden Dezember sind Lübeck und Hamburg avisiert, in Kooperation mit den jeweiligen Stadtwerken erneut Auftritte in Elmshorn, Schleswig und Rendsburg fest geplant. Diesmal soll neben internationalen Weihnachtsliedern das Tango-Ensemble der Geigerin Isabelle von Keulen für Stimmungskontraste sorgen. Weitere Konzerte im Land, bedauert Beck, sind nach wie vor schwer zu finanzieren. Obwohl er auch dieses Jahr erleichtert ist, weiter auf sechsstellige Unterstützung des Lübecker Unternehmers und Flughafenbesitzers Winfried Stöcker (Euroimmun) zählen zu können.

Sommerakademie diesmal in der Slowakei

Lübeck gehört zum Namen, doch ambitionierte Vorhaben im Ausland zu realisieren, ist auch dank Rolf Becks guter Vernetzung leichter. So ist die dreiwöchige Sommerakademie für neue Sänger diesmal in im slowakischen Schloss Smolenice anberaumt. Auch der Ableger im brasilianischen Trancoso ist wieder eingeplant: Aus 150 Bewerbungen via Youtube wurden die 40 Teilnehmer ausgewählt. Beim Rheingau Musik Festival will Beck dann Rossinis „Petite Messe solennelle“ dirigieren. Sopran-Solistin, erwähnt er nicht ohne Stolz, ist übrigens Christiane Karg – eine von vielen namhaften „Ehemaligen“ seiner im SHMF begründeten und nach 2013 verselbstständigten Akademie, die mittlerweile einen Pool von rund 120 vielfach in Deutschland studierenden Sängerinnen und Sängern bildet.

Beck dirigiert „Carmina Burana“ in Südkorea

In Danzig steht am 31. August in 80-köpfiger Besetzung ein Konzert in Gedenken an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 80 Jahren mit dem „Polnischen Requiem“ unter Leitung des Komponisten Krzystof Penderecki an, bevor es im Oktober erneut nach China geht. Und dann im Frühjahr 2020 nach Südkorea, wo Tan Dun erneut die „Buddha Passion“ und Rolf Beck mal wieder „Carmina Burana“ dirigieren will – bis dann die Seidenstraße in die Elbphilharmonie einzieht. Da hat der mit der Sängerin und Mit-Organisatorin Lucia Duchonova verheiratete Chorleiter seinen 75. Geburtstag schon hinter sich. Aber die Pläne reichen weiter: www.chorakademie-luebeck.com

Original unter: https://www.kn-online.de/Nachrichten/Kultur/Rolf-Becks-Internationale-Chorakademie-Luebeck-auf-grosser-China-Konzertreise 

China wartet schon auf uns

Es ist so weit!!! Morgen ist der Anreisetag nach Frankfurt für unsere China-Tournee, ein grosses Projekt, zusammen mit dem Orchestre National de Lyon und Tan Dun. 

Stationen – Xi´an, Dunhuang, Changsha, Quingdao und Shanghai.

Abflug: 04.06.2019